Je nach individuellem Befund kann auch eine sensomotorische Einlagenversorgung Bestandteil eines ärztlich begleiteten Therapiekonzepts sein. Ob diese im Einzelfall geeignet ist, entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt.
Wissenswert: Mit zunehmendem Alter nimmt die Muskelmasse natürlicherweise ab. Gleichzeitig steigt das Risiko für Stürze. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stürzt etwa ein Drittel der über 65-Jährigen mindestens einmal pro Jahr. Ziel der Sturzprophylaxe ist es, Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen und ihnen durch geeignete Maßnahmen entgegenzuwirken.
Was kann zur Sturzprophylaxe beitragen?
- regelmäßige körperliche Aktivität
- Kraft- und Gleichgewichtstraining
- individuelle ärztliche Beratung
- bei entsprechender Indikationsstellung geeignete Hilfsmittel und Einlagenversorgung
- Aktiv bleiben
Regelmäßige Gleichgewichts- und Koordinationsübungen können ein sinnvoller Bestandteil eines aktiven Lebensstils sein. Bereits einfache Übungen – beispielsweise der Einbeinstand mit entsprechender Sicherung – können in ein persönliches Bewegungsprogramm integriert werden.
Körper und Geist in Bewegung halten
Neben der körperlichen Aktivität können auch geistige Aktivitäten dazu beitragen, alltägliche Fähigkeiten möglichst lange zu erhalten. Bewegung und kognitive Übungen lassen sich im Alltag häufig gut miteinander kombinieren.